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Bezirksamt und Verkehrsbehörde in der Pflicht: Von-Sauer-Straße wird Vizemeister der Hamburger Staufallen

Hamburg-Altona, 17. Februar 2025

Die Von-Sauer-Straße gehört zu den größten Stau-Hotspots in Hamburg und belegt im aktuellen Ranking des TomTom Traffic Index den zweiten Platz unter den am stärksten von Verkehrsstaus betroffenen Straßen der Stadt.

Laut einer aktuellen Analyse des Navigationsunternehmens TomTom für das Hamburger Abendblatt gehört die Von-Sauer-Straße zu den zehn Straßen in Hamburg mit der höchsten Stauneigung im vergangenen Jahr. Auch im internationalen Vergleich schneidet Hamburg schlecht ab: Die Stadt liegt weltweit auf Rang 93 der staugeplagtesten Metropolen – ein bedenkliches Ergebnis für eine Stadt, die sich eine moderne und nachhaltige Verkehrspolitik auf die Fahnen schreibt.

Die Auswirkungen des zunehmenden Verkehrschaos sind gravierend. Pendlerinnen und Pendler verlieren täglich wertvolle Zeit im Stau, während Unternehmen unter massiven wirtschaftlichen Schäden leiden. Gleichzeitig steigen die Umweltbelastungen durch den stockenden Verkehr erheblich an, da stehende oder nur langsam fließende Fahrzeuge einen deutlich höheren CO₂-Ausstoß verursachen. Statt nachhaltiger Lösungen verschärfen die grüne Bezirksamtsleitung und die grüne Verkehrsbehörde mit ihrer ideologisch geprägten Verkehrspolitik die Situation zusätzlich.

Sören Platten, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion Altona und Bundestagskandidat, kritisiert die einseitige Verkehrspolitik scharf: „Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende muss endlich den ersten Teil ihres Namens ernst nehmen und den Stillstand bekämpfen. Viel zu viele Staus entstehen durch eine chaotische und unkoordinierte Baustellenplanung. Anstatt die Menschen in Altona mit praxisnahen Lösungen zu entlasten, hält das grüne Bezirksamt an ideologisch geprägten Maßnahmen fest, die den Verkehrskollaps weiter verschärfen. Die SPD setzt sich weiterhin vehement für eine ausgewogene Verkehrspolitik ein, die alle Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt, Sicherheit gewährleistet und niemanden benachteiligt oder ausschließt.“

Ein wesentliches Problem ist die mangelnde Abstimmung zwischen der Stadt, dem Bezirk und den Verkehrsplanern. Kurzfristig eingerichtete Baustellen, schlecht geplante Umleitungen und künstlich geschaffene Engpässe durch neue Verkehrsführungen unterbrechen den Verkehrsfluss unnötig. Zudem führt die zunehmende Sperrung ganzer Straßenzüge für den motorisierten Verkehr zugunsten separater Fahrradtrassen zu einer zusätzlichen Verschärfung der Lage. Insbesondere der Wirtschafts- und Lieferverkehr, aber auch der öffentliche Nahverkehr geraten dadurch immer häufiger ins Stocken.

Gregor Werner, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Altona, sieht in der realitätsfernen Planung der grünen Verkehrsbehörde eine der Hauptursachen für das steigende Verkehrschaos: „Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende plant an der Realität vorbei. Kleinste Unregelmäßigkeiten auf den umgestaltenden Hauptverkehrsstraßen, wie beispielsweise anliefernde LKW, stehende Fahrzeuge der Stadtreinigung oder auch Fahrzeuge, die eine Panne haben führen unweigerlich zum Verkehrskollaps in der betroffenen Gegend. Ganz unabhängig davon sind die einseitigen Verkehrsführungen oftmals ein Hindernis für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, der Rettungsdienste und der Polizei hinderlich, da die übrigen Verkehrsteilnehmer durch die baulichen Begrenzungen nicht den notwendigen Platz machen können.“

SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona

E-Mail: info@spdfraktionaltona.de