| Pressemitteilung
Jugendarbeit in Rissen sichern: Fraktionen wollen Basement e.V. 2026 verlässliche Perspektive geben
Gemeinsame Presseinformation der Fraktionen von SPD, GRÜNE und CDU in der Bezirksversammlung Altona
Hamburg-Altona, 11. Dezember 2025
Die Fraktionen von SPD, GRÜNEN und CDU setzen sich mit einem gemeinsamen Antrag im heutigen Hauptausschuss dafür ein, die wichtige Jugendarbeit von Basement e.V. auch im kommenden Jahr abzusichern. Der junge Verein, der aus der offenen Arbeit der Kirchengemeinde Sülldorf/Iserbrook hervorgegangen ist, erreicht seit 2024 erfolgreich Jugendliche und junge Erwachsene im Sozialraum Rissen – niedrigschwellig, ehrenamtlich getragen und mit großem Engagement.
Damit diese Arbeit ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann, soll das Bezirksamt bis zu 40.000 Euro aus dem Quartiersfonds I für Miet- und Sachkosten im Jahr 2026 bereitstellen. Der Verein befindet sich aktuell auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten, da der ursprünglich vorgesehene Standort wegfällt. Ohne finanzielle Planungssicherheit kann Basement e.V. jedoch keine Mietverträge abschließen – ein Risiko, das die Kontinuität der Jugendarbeit gefährden würde. Der vorgeschlagene finanzielle Puffer soll dafür sorgen, dass geeignete Räume zeitnah gesichert und mögliche Mehrkosten abgefedert werden können.
Die Fraktionen betonen die besondere Bedeutung der Arbeit von Basement e.V. im Stadtteil: Der Verein spricht junge Menschen an, die klassische Angebote der Jugendarbeit häufig nicht erreichen, und stärkt mit ehrenamtlicher Betreuung, regelmäßigen Öffnungszeiten und sozialraumorientierter Arbeit den Zusammenhalt vor Ort.
Dazu Oliver Schmidt, Co-Vorsitzender der SPD-Fraktion Altona: „Jugendarbeit ist keine freiwillige Zugabe – sie ist zentrale soziale Infrastruktur. Gerade im Altonaer Westen sehen wir, wie wichtig verlässliche Räume, stabile Beziehungen und niedrigschwellige Unterstützung für junge Menschen sind. Wenn Vereine wie Basement e.V. durch Ehrenamt und Engagement Brücken bauen, dann ist es unsere Aufgabe als Bezirk, ihnen den Rücken zu stärken. Damit diese wertvolle Arbeit 2026 ohne Unterbrechung weitergehen kann, braucht der Verein jetzt Planungssicherheit. Genau dafür schaffen wir mit unserem Antrag die Grundlage.“
Dazu Emilie Licari, Abgeordnete GRÜNE Fraktion Altona und Mitglied im Jugendhilfeausschuss: „Basement e.V. ist ein wunderbares Beispiel für selbstorganisierte, offene Jugendarbeit – von Jugendlichen für Jugendliche im Hamburger Westen. Mit der Finanzierung über den Quartiersfonds möchten wir den Verein dabei unterstützen, dieses Angebot, das niedrigschwellig ist und die Selbständigkeit junger Menschen fördert, in Rissen fortzuführen.“
Peer Kaeding, GRÜNE Fraktion Altona und Mitglied im Jugendhilfeausschuss: „Die Jugendarbeit in Altona ist und bleibt lebendig, das sieht man auch an dem tollen Engagement von Basement e.V. Die Jugendlichen haben hier diverse Hürden gemeistert und es aus eigener Kraft geschafft, sich als Verein aufzustellen und pädagogisch zu arbeiten. Diese Arbeit wollen wir auch 2026 unterstützen.“
Dazu Gabriele von Stritzky, Fachsprecherin der CDU-Fraktion Altona im Jugendhilfeausschuss: „Basement e.V. zeigt, was selbstorganisierte Jugendarbeit im besten Sinne leisten kann: Junge Menschen übernehmen Verantwortung, gestalten Angebote auf Augenhöhe und schaffen gemeinsam einen Ort, der wirklich zu ihrem Leben passt. Dieses Engagement aus der Mitte der Zielgruppe heraus verdient nicht nur unsere Anerkennung, sondern auch eine verlässliche Unterstützung durch die zuständigen Behörden, damit diese besondere Form der Jugendarbeit finanziell abgesichert ist.“
SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Altona
E-Mail: info@spdfraktionaltona.de